„Die Kreuzsymbolik in Amerika (Argentinische Archäologie)“ von Adán Quiroga ist ein wissenschaftliches Werk, das Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Es zielt darauf ab, die Bedeutung und Geschichte des Kreuzsymbols im Kontext der amerikanischen Archäologie zu untersuchen – insbesondere, wie dieses Symbol bereits vor dem Christentum existierte oder sich von christlicher Symbolik unterschied. Der Text geht auf alte Glaubensvorstellungen und Bräuche der indigenen Völker Amerikas bezüglich der Verwendung des Kreuzes ein und legt nahe, dass dieses Symbol uralte Wurzeln hat, die verschiedene Kulturen des Kontinents miteinander verbinden. Schon in den ersten Kapiteln wird deutlich, dass das Kreuz nicht nur ein christliches Symbol ist, sondern auch tiefere Bedeutungen aufweist, die mit präkolumbianischen Kulturen verbunden sind. Der Autor erörtert verschiedene wissenschaftliche Ansichten zur Herkunft des Kreuzsymbols und widerspricht einer rein christlichen Interpretation; stattdessen verweist er darauf, dass das Kreuz möglicherweise Verbindungen zu indigenen Gottheiten aufweist, insbesondere solchen, die mit dem Wetter – insbesondere mit Wasser – in Verbindung standen. Zudem wird im Vorwort auf die umfangreichen archäologischen Forschungen des Autors hingewiesen, die diese Thesen untermauern; dies deutet darauf hin, dass das Kreuzsymbol über verschiedene Epochen der amerikanischen Geschichte hinweg eine bedeutende kulturelle Rolle gespielt hat.