„Selbstorganisierende Systeme“, herausgegeben von James Emmett Garvey, ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus den frühen 1960er Jahren. Dieses Werk sammelt Aufsätze, die auf einem Symposium präsentiert wurden und sich mit neuem Forschungsstand zu selbstorganisierenden Systemen beschäftigen – insbesondere im Zusammenhang mit neuronalen Modellen sowie dem elektrischen Verhalten in biologischen Systemen. Das Buch erörtert verschiedene Ansätze und Methoden auf diesem Gebiet, darunter die Ionenhypothese, neuronale Modelle sowie adaptive Lernnetze. Der Einleitungsteil enthält Garveys Vorwort, in dem die Ziele des Symposiums erläutert werden und die Relevanz der gesammelten Aufsätze für ein breiteres wissenschaftliches Publikum hervorgehoben wird. Der Text betont die Bedeutung der Selbstorganisation als Konzept zum Verständnis komplexer Systeme – insbesondere im Zusammenhang mit biologischen Prozessen. Er bereitet den Weg für die folgenden Aufsätze, die sich zunächst mit der Ionenhypothese und neuronalen Modellen beschäftigen und das Verhalten sowie die Modellierung von Neuronen anhand empirischer Daten sowie theoretischer Konzepte früher Wissenschaftler erörtern. Die Einleitung ebnet somit den Weg für eine tiefergehende Untersuchung der Prinzipien der Selbstorganisation in biologischen wie auch künstlichen Systemen.
Die in diesem Band veröffentlichten Arbeiten wurden auf einem Symposium über selbstorganisierende Systeme vorgestellt. Dieses Symposium wurde von der Naval Research Office gesponsert und fand am 14. November 1963 am California Institute of Technology in Pasadena, Kalifornien, statt.