„Eine wahrhafte Schilderung der Reisen und gefährlichen Abenteuer von Matthew Dudgeon“ ist ein Theaterstück, das Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Es handelt von einer Familie in Barcelona, die in einen komischen, aber heftigen generationellen Konflikt verwickelt ist: Der strenge Geschäftsinhaber Francisco Rimbau fordert von seinem Sohn Joanet, dass dieser das Geschäft übernimmt, während der junge Mann sich sehnlich danach sehnt, Architektur zu studieren. Rosa, die vernünftige Mutter, steht zwischen den beiden und wird zudem von einflussreichen Freunden dazu angestiftet, in den Konflikt einzumischen. Die Handlung beginnt an einem Sommerabend in einem alten Haus in Barcelona: Rimbau tadelt Rosa dafür, dass sie Joanets Studien fördert, und bittet den pompösen Don Ignasi um Hilfe, die väterliche Autorität durchzusetzen. Ihr witziger Nachbar Joseph (verheiratet mit der auffälligen, „gelehrten“ Mercedes) taucht auf und treibt die Spannungen weiter an – gerade als Joanet und sein Freund Lluís auftauchen, eskaliert der Konflikt zu einem heftigen Streit sowie Drohungen seitens des Vaters. Am nächsten Tag versucht Ignasi in der Villa der Familie in Vallcarca vergeblich, Rosa davon abzuhalten, ihren Sohn weiter zu unterstützen; Joseph rät Joanet im Vertrauen dazu, ruhig und geduldig zu bleiben, während Rosa um Frieden bittet. Als Mercedes darauf besteht, aus ihrem überdrehten Roman vorzulesen, schleicht sich Ignasi mit Joanet davon, um seine Argumente weiter zu vertreten – die Familie bleibt gespalten und der Streit ungelöst.