A los pies de Venus (los Borgia) : novela

Blasco Ibáñez, Vicente, 1867-1928

Über dieses Buch

„An den Füßen der Venus – Die Borgias“ von Vicente Blasco Ibáñez ist ein Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Er verbindet eine sinnliche Liebesgeschichte aus dem Hochadel auf der französischen Riviera – zwischen dem jungen Spanier Claudio Borja und der glamourösen argentinischen Witwe Rosaura Pineda – mit einer gründlichen Neubewertung des Erbes der Borgias, angestoßen durch Claudios geistlichen Onkel. Der Roman setzt moderne Begierden, Eifersucht und gesellschaftliche Konventionen gegenüber dem Weg nach Rom und einer historischen Auseinandersetzung mit den vielgehassten Borgias in Bezug. Der Beginn des Romans zeigt Claudio, wie er bemerkt, dass seit seiner zufälligen Begegnung mit Rosaura nach einem Sturm bei Peñíscola ein glückliches Jahr vergangen ist. Sie reisen durch Europa und lassen sich schließlich an der Côte d’Azur nieder, wo sie ein scheinbar idyllisches Leben führen – doch die Realitäten der Gesellschaft, des Glücksspiels und der Tanzhallen beginnen ihre Beziehung zu belasten. Claudio, ein armer Tänzer und spanischer Dichter, der bei den multilingualen Menschen um ihn herum kaum Anerkennung findet, ärgert sich darüber, als Gigolo angesehen zu werden. Er beobachtet, wie Rosauras ehemaliger Liebhaber Urdaneta in ihrer Nähe schwebt, ohne wirklich eine Bedrohung darzustellen; er sorgt sich um Geld und quält Rosaura mit eifersüchtigen Nachfragen mitten in der Nacht. Ein Brief seines Onkels, des Kanzlers Baltasar Figueras, führt zu einem Besuch dieses freundlichen Gelehrten. Er toleriert das Paar, meidet Monte-Carlo und beginnt im Garten von Rosaura eine leidenschaftliche Rede, um das Ansehen der Borgias wiederherzustellen. Er argumentiert, dass die Sünden der Borgias ihrem Zeitalter entsprachen, und zeigt auf, wie Legenden und Vorurteile Alejandro VI. und Lucrezia verunglimpft haben. Als sein Onkel Claudio bittet, ihm bei dieser Aufgabe zu helfen, skizziert er die Wurzeln der Familie in Xàtiva und Canals, den Aufstieg von Alfonso de Borja (Calixto III.) sowie das ritterliche Regieren von Alfons V. „dem Großmütigen“. Damit richtet sich die Handlung zunehmend auf Rom und die Frage der Borgias aus – während Claudios Gedanken immer wieder zu Rosaura zurückkehren.

Autor
Blasco Ibáñez, Vicente, 1867-1928
Sprache
Español