„Mare nostrum“ von Vicente Blasco Ibáñez ist ein Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Er erzählt von dem Leben und den Abenteuern von Ulises Ferragut, einem jungen Jungen, dessen Fantasie durch Geschichten über Geschichte, Liebe und Abenteuer angeregt wird – insbesondere durch die inspirierende Figur einer griechischen Kaiserin sowie die reiche maritime Kultur rund um das Mittelmeer. Die Erzählung geht auf die komplexen Verbindungen zwischen Familie, Geschichte und Meer ein und zeigt die Ambitionen sowie die Unschuld des Protagonisten. Der Beginn von „Mare nostrum“ stellt uns Ulises Ferragut und seinen Vater, Don Esteban, einen Notar, der sich leidenschaftlich für die Vergangenheit interessiert, vor. Durch ihre Besuche in der Kirche Santa Bárbara wird Ulises von der Geschichte der Kaiserin Konstanze Augusta fasziniert; ihr Leben und ihr Vermächtnis wecken seine Fantasie. Während er durch die Erzählungen seines Vaters Einblicke in die Vergangenheit erhält, kämpft Ulises mit den Realitäten seines gegenwärtigen Lebens – von dem Wunsch nach Abenteuern auf See bis hin zur Frage, wie seine Zukunft aussehen soll. Das erste Kapitel legt den Grundstein für Ulises’ Suche nach seiner Identität und zeigt seine Verbindung zu einer Welt, die historische Bedeutsamkeit mit persönlichen Ambitionen verbindet.