„Ritchies Fabulae Faciles: Ein erster Lateinlehrbuch“ von Francis Ritchie ist ein sprachbildendes Lehrwerk, das vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Es dient als Einführungsleitfaden für Lernende, die Latein lernen möchten und enthält vereinfachte Nacherzählungen klassischer Mythen und Geschichten, um Anfängern den Einstieg in die Komplexität der lateinischen Sprache sowie der Erzählkunst zu erleichtern. Am Anfang des Buches befindet sich ein Vorwort von John Copeland Kirtland Jr., in dem er den pädagogischen Zweck dieser Sammlung erläutert. Kirtland erklärt, dass ihm diese Geschichten ursprünglich von einem Kollegen vorgestellt wurden und dass sie aufgrund ihrer fesselnden Erzählungen sowie des schrittweise steigenden Schwierigkeitsniveaus besonders geeignet seien, Anfänger im Lateinunterricht zu unterstützen. Der Einstieg in die folgenden Geschichten konzentriert sich insbesondere auf den Mythos von Perseus – mit Darstellungen seiner Herkunft, seiner Herausforderungen und schließlicher Triumphe sowie der Vorstellung wichtiger Charaktere und Themen, die den Mut und die Abenteuer typischer klassischer Mythologie veranschaulichen. Diese strukturierte Vorgehensweise soll junge Lernende fesseln und ihr Vertrauen im Lesen von Latein durch thematisch relevante und kulturell bedeutsame Erzählungen stärken.