„Philosophía Fundamental, Band II“ von Jaime Luciano Balmes ist ein philosophisches Werk, das Anfang des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk untersucht die Natur der Sinneswahrnehmungen und ihre Bedeutung in Bezug auf Wahrnehmung und Existenz. Balmes erörtert, wie Sinneswahrnehmungen innerlich erlebt werden und warum sie nicht notwendigerweise mit äußeren Realitäten übereinstimmen müssen – was Grundlage für Diskussionen über die Natur des Wissens und der Existenz darstellt. Der einleitende Teil des Textes definiert die Sinneswahrnehmung als rein innere Erfahrung und unterscheidet zwischen dem Akt der Wahrnehmung selbst und dem Urteil über die äußere Welt, das dieser Akt begleitet. Balmes führt Beispiele an – beispielsweise die Wahrnehmung zweier identischer Objekte – um zu zeigen, dass Sinneswahrnehmungen ohne direkte Verbindung zu äußeren Objekten auftreten können; dies wirft Fragen nach der Zuverlässigkeit unserer Sinne auf. Darüber hinaus argumentiert er, dass zwar Tiere Sinneswahrnehmungen haben, ihr Verständnis dieser jedoch begrenzt ist – was eine Unterscheidung zwischen reinen sensorischen Erfahrungen und wahrer Intelligenz nahelegt. Insgesamt legt der Beginn dieses Buches die Grundlage für eine tiefergehende Auseinandersetzung damit, wie Sinneswahrnehmungen in Beziehung zu Wissen, Realität sowie den verschiedenen Formen des Bewusstseins stehen.