„Pepita Jiménez“ von Juan Valera ist ein Roman, der 1874 veröffentlicht wurde. Ein junger Seminarist kehrt vor seiner Priesterweihe in sein andalusisches Dorf zurück, um Urlaub zu machen – und trifft dort auf Pepita Jiménez, eine zwanzigjährige Witwe, die sein Vater heiraten möchte. Durch gemeinsame Spaziergänge und intime Gespräche beginnt der fromme junge Mann zu zweifeln an seiner religiösen Berufung, als plötzlich eine unerwartete Leidenschaft in ihm erwacht. Dieser psychologische Roman untersucht den Konflikt zwischen spiritueller Hingabe und natürlichen Verlangen und fragt, ob Liebe Sünde oder die wahrste Berufung im Leben darstellt.