„Humanistische Pflege“ von Josephine G. Paterson und Loretta T. Zderad ist eine metatheoretische Veröffentlichung, die sich auf die Philosophie und Praxis der Pflege konzentriert und Ende des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Ziel dieses Werkes ist es, die Grundsätze der humanistischen Pflegetheorie darzustellen und Pflegekräfte zu ermutigen, ihr persönliches Wachstum zu fördern sowie ihre Pflegegemeinschaften positiv zu beeinflussen. Der Text bietet eine grundlegende Auseinandersetzung mit den zwischenmenschlichen und existenziellen Aspekten der Pflegepraxis und betont die Bedeutung von menschlicher Verbundenheit und Dialog. Der Einstieg des Buches legt eine solide Grundlage für das Verständnis der dialektischen Natur der Pflege. Es wird dabei erläutert, dass die Pflege in ihrem Kern ein humanistisches Unterfangen ist, das durch zwischenmenschliche Beziehungen zwischen Pflegekräften und Patienten gekennzeichnet ist. In diesem ersten Abschnitt werden die Herausforderungen diskutiert, mit denen Pflegekräfte konfrontiert sind, wenn sie in einem sich verändernden Gesundheitssystem ihre Identität und ihren Sinn für Zweckhaftigkeit bewahren wollen – gleichzeitig wird der Wert authentischer Kommunikation und gegenseitigen Wachstums hervorgehoben. Letztendlich wird darin betont, dass die Pflege nicht nur eine technische Berufsausübung ist, sondern eine tiefgreifende, auf menschlichen Erfahrungen basierende Praxis – wobei darauf hingewiesen wird, wie wichtig es für Pflegekräfte ist, über ihre eigenen Lebenserfahrungen nachzudenken, um ihre Arbeit zu bereichern.