The Idea of God in Early Religions

Jevons, F. B. (Frank Byron), 1858-1936

Über dieses Buch

„Die Vorstellung von Gott in frühen Religionen“ von F. B. Jevons ist eine wissenschaftliche Untersuchung des Konzepts der Göttlichkeit in frühen religiösen Systemen und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst. Das Werk geht darauf ein, wie Gesellschaften Götter wahrgenommen haben, und untersucht die Unterschiede zwischen Göttern, Fetischen sowie die Rolle, die sie innerhalb von Gemeinschaften spielen. Jevons’ Ziel ist es, die Entwicklung des religiösen Bewusstseins aufzudecken, wobei er sich insbesondere auf die sozialen und emotionalen Aspekte der Anbetung sowie die zugrundeliegenden Philosophien konzentriert, die frühe religiöse Praktiken prägten. Zu Beginn des Textes skizziert Jevons die grundlegende Annahme, dass Menschen in Gemeinschaften hineingeboren werden, die bereits vorbestehende Überzeugungen und soziale Strukturen aufweisen. Er erörtert, wie Menschen lernen, die Normen und Ideen ihrer Gesellschaft – einschließlich ihres Verständnisses höherer Mächte – zu übernehmen und internalisieren. Durch die Untersuchung der Unterschiede zwischen Fetischismus und Polytheismus argumentiert er, dass die Vorstellung von einem Gott, der zum Wohle der Gemeinschaft dient, zusammen mit dem individuellen Selbstbewusstsein entstand. Diese einleitende Passage legt den Grundstein für weitere Betrachtungen über Rituale, Mythologie sowie das kollektive Bewusstsein bezüglich des Göttlichen in den folgenden Kapiteln.

Autor
Jevons, F. B. (Frank Byron), 1858-1936
Leseniveau
B2 · Obere Mittelstufe
Sprache
English