„Der Ritter der Damen des unglücklichen Edelmannes“ von Dolent Fortuné ist ein poetischer Roman, der in der spätmittelalterlichen oder frühen Renaissancezeit verfasst wurde. Die Handlung dreht sich offenbar um Themen wie Ritterlichkeit, Liebe und die Tugenden der Adelschaft, wie sie durch die Hauptfiguren verkörpert werden – insbesondere den edlen Noble Cœur und die würdevolle Noblesse féminine. Der Erzählung sind philosophische und moralische Reflexionen über Tugend, Verlangen sowie die gesellschaftlichen Rollen von Männern und Frauen im Kontext romantischer Beziehungen eingeflochten. Zu Beginn des Romans wird der nachdenkliche Protagonist Noble Cœur in einem Zustand der Melancholie dargestellt; er sehnt sich nach Trost und Verständnis. Eine mysteriöse Stimme ruft ihn dazu auf, aufzustehen und eine Reise anzutreten, die ihn schließlich zu Noblesse féminine führt – einer edlen Dame, die Tugend und Anmut verkörpert. Gemeinsam führen sie Gespräche über Liebe, Ehre und Hingabe, was den Rahmen für eine Erzählung legt, die tief in der ritterlichen Tradition verwurzelt ist. Sogar die Natur selbst wird personifiziert und dient den Charakteren als Orientierungshilfe; zudem schafft sie einen mystischen Ton, der auf ein großes Abenteuer voller moralischer Lektionen und seelischer Prüfungen hindeutet.