„Einführung in die Geschichte der Religionen“ von Crawford Howell Toy ist ein historisches Werk, das Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Es bietet eine eingehende Untersuchung religiöser Praktiken und Überzeugungen in verschiedenen Kulturen und Zeiträumen und konzentriert sich dabei auf die zugrunde liegenden Bräuche und Ideen, die die Grundlage der öffentlichen Religion bilden. Ziel des Werkes ist es, zu zeigen, wie sich diese Elemente im Laufe der gesellschaftlichen Entwicklung weiterentwickelt haben. Zu Beginn des Textes erläutert der Autor den Zweck des Buches und betont die Notwendigkeit, das Wesen der Religion sowie ihre Beziehung zum gesellschaftlichen Kontext zu verstehen. Er beginnt mit einer Diskussion über die universellen Merkmale der frühen menschlichen Überzeugungen und legt dabei besonderes Augenmerk auf das Gefühl der Abhängigkeit von mysteriösen Kräften, das die religiösen Empfindungen der frühen Menschheit geprägt hat. Zudem betont er, dass Religion und Wissenschaft seit jeher nebeneinander existiert haben und sich im Laufe der gesellschaftlichen Entwicklung weiterentwickelt haben. Diese Einführung dient als Rahmen für die folgenden Kapitel, in denen verschiedene religiöse Praktiken und Ideen – von der Natur der Seele bis hin zu spezifischen religiösen Zeremonien – ausführlich beschrieben werden.