Zen Culture

Hoover, Thomas, 1941-

Über dieses Buch

„Zen Culture“ von Thomas Hoover ist eine sachliche Erkundung der Zen-Ästhetik und ihres Einflusses auf verschiedene Aspekte der japanischen Kunst und Kultur, verfasst im späten 20. Jahrhundert. Das Buch geht der Frage nach, wie Zen-Prinzipien nicht nur traditionelle Kunstformen durchdringen, sondern auch zeitgenössisches Design, Architektur und sogar den Alltag, und legt eine nahtlose Verbindung zwischen dem Historischen und dem Modernen nahe. Hoover untersucht die Betonung des Zen auf unmittelbare Erfahrung gegenüber intellektueller Analyse und situiert sie im weiteren Spektrum japanischen Denkens und japanischer Kultur. Zu Beginn des Werks stellt Hoover die Beobachtung an, dass die Künste des Zen eine auffällige Modernität und eine zeitlose Qualität aufweisen, und bekräftigt ihre Relevanz für die zeitgenössische Ästhetik. Er führt dies aus, indem er erörtert, wie Zen-Keramik, Kalligrafie, Architektur und Performancekunst mit modernen Kunstbewegungen in Einklang stehen, und verweist auf Parallelen zum abstrakten Expressionismus und zum Minimalismus. Der einleitende Abschnitt führt zudem den Begriff der „unmittelbaren Wahrnehmung“ (direct perception) als zentrales Element des Zen ein und legt nahe, dass man durch die Linse des Zen die Schönheit in Einfachheit und Unvollkommenheit sowohl in der Kunst als auch im täglichen Tun wiederentdecken kann.

Autor
Hoover, Thomas, 1941-
Leseniveau
B1 · Mittelstufe
Sprache
English

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