"Love-at-arms: Being a narrative excerpted from the chronicles of Urbino" von Raphael Sabatini ist ein historischer Roman, der im späten 15. bis frühen 16. Jahrhundert spielt, einer turbulenten Zeit der italienischen Geschichte, geprägt von politischer Intrige und Machtkämpfen unter den Adelshäusern. Die Geschichte kreist um Francesco del Falco, den Grafen von Aquila, der in Verschwörung und Verrat verwickelt wird, als Adlige an ihn herantreten, die Gian Maria Sforza, den ausschweifenden Herzog von Babbiano, entthronen wollen. Die Erzählung verspricht Themen wie Loyalität, Ehrgeiz und die Konflikte zwischen persönlicher Integrität und politischer Pflicht. Zu Beginn des Romans werden wir in eine geheime Zusammenkunft eingeführt, die von mehreren unzufriedenen Adligen in einer armseligen Hütte abgehalten wird, wo sie ihre Beschwerden gegen Herzog Gian Maria erörtern. Während die Spannungen steigen und die Furcht vor Verrat durch einen lauernden Spion wächst, schlägt der greise Adlige Fabrizio da Lodi einen kühnen Plan vor, den Herzog durch den Grafen von Aquila zu ersetzen, und hebt dabei dessen Mut und Ruf hervor. Der Graf äußert Zögern wegen seiner Bindungen an den Herzog, willigt jedoch schließlich ein, ihnen bei ihrem Streben nach Reformen beizustehen. Die Anfangskapitel bereiten die Bühne für einen intensiven Machtkampf vor dem Hintergrund romantischer Verwicklungen, wobei insbesondere das Schicksal Valentina della Roveres, der Verlobten des Herzogs, und ihre Begegnungen mit Aquila hervorgehoben werden, inmitten der vorherrschenden Atmosphäre verschwörerischer Gefahr, die sie umgibt.