„Schwester Therese vom Kind Jesus und dem Heiligen Antlitz“ ist eine spirituelle Autobiografie, die Ende des 19. Jahrhunderts von der heiligen Thérèse von Lisieux verfasst wurde. Dieses Werk schildert das Leben und die Gedanken der in ein Kloster eingetretenen Karmelitinnen-Therese Martin, die darum bemüht ist, ihre Beziehung zu Gott, ihre Kindheitserlebnisse sowie die spirituellen Erkenntnisse, die sie in ihrem kurzen Leben gewann, mitzuteilen. Die Erzählung bietet ein intimes Porträt ihrer Liebe zu Jesus und ihres Weges zur Heiligkeit und konzentriert sich dabei auf Themen wie Demut, Vertrauen in Gott sowie die Schönheit eines einfachen, kindlichen Glaubens. Am Anfang von „Geschichte einer Seele“ werden Thérèses Motive für das Schreiben dieser Autobiografie erläutert; dabei wird besonders ihr Wunsch hervorgehoben, die Gnaden Gottes mit anderen zu teilen, die ihr Leben geprägt haben. Sie reflektiert über ihre frühe Kindheit – einschließlich ihrer starken Bindung zu ihrer Mutter und ihrer tiefen Zuneigung zu ihrer Familie – und betont durch ihre Erinnerungen die einfachen, doch tiefgründigen Einsichten, die sie von Gott erhalten hat, beispielsweise die Wertschätzung der einzigartigen Rolle jedes Menschen in Gottes Schöpfung. Dieser einleitende Teil bereitet den Weg für eine tiefergehende Erforschung ihrer spirituellen Reise sowie der persönlichen, aufrichtigen Lektionen, die sie aus ihren Lebenserfahrungen gelernt hat.