„Die elementaren Formen des religiösen Lebens“ von Émile Durkheim ist ein 1912 veröffentlichtes Buch, das die Religion als soziales Phänomen analysiert. Durkheim argumentiert, dass religiöse Überzeugungen aus dem gemeinsamen Leben sowie den emotionalen Bindungen innerhalb einer Gesellschaft hervorgehen. Durch die Untersuchung totemistischer Gesellschaften in Australien kommt er zu dem Schluss, dass heilige Symbole tatsächlich die Gesellschaft selbst darstellen. Durkheim betrachtet das Konzept des Heiligen als den einigenden Faktor aller Religionen und definiert die Religion als ein System von Überzeugungen und Praktiken, das Gemeinschaften um Dinge vereint, die als verboten gelten.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/The_Elementary_Forms_of_the_Religious_Life