„L’umorismo“ von Luigi Pirandello ist ein philosophischer Essay, der Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Der Text geht auf das Konzept des Humors ein, erläutert seine Nuancen und untersucht, wie es im Laufe der Zeit sowie in verschiedenen Kulturen unterschiedlich wahrgenommen wurde. Durch eine kritische Perspektive befasst sich der Autor mit historischen Interpretationen und Definitionen des Humors und bietet eine Analyse seiner komplexen Beziehung zur Ironie sowie zu gesellschaftlichen Wahrnehmungen. Der Beginn von „L’umorismo“ führt den Leser in die komplexe Etymologie sowie die sich wandelnden Bedeutungen des Begriffs Humor ein; dabei verweist Pirandello auf verschiedene literarische Persönlichkeiten und Philosophen, wie Alessandro D’Ancona, um den historischen Kontext des Humors in der Literatur zu verdeutlichen. Er erörtert die verändernden Auswirkungen kultureller Perspektiven auf das Verständnis von Humor und betont den Unterschied zwischen oberflächlichen Wahrnehmungen und tiefergehenden philosophischen Einsichten. In diesem einleitenden Abschnitt legt Pirandello den Grundstein für eine gründlichere Auseinandersetzung damit, was echter Humor ausmacht, seine Essenz sowie seine gesellschaftliche Rolle – eine Analyse, die dazu einlädt, eigene Interpretationen des Humors neu zu überdenken.