„Tales of Chinatown“ von Sax Rohmer ist eine Sammlung von Kriminalgeschichten, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurden. Das Buch taucht in das düstere und geheimnisvolle Unterweltenviertel Londons ein und untersucht Themen wie Kriminalität, Intrigen und kulturelle Konflikte aus der Perspektive verschiedener Charaktere, die in die zwielichtigen Machenschaften des berüchtigten Huang Chow und seiner Komplizen verwickelt sind. Zu Beginn des Buches lernen wir zwei Protagonisten kennen: Jim Poland und Freddy Cohen, die in einer Kneipe in der Nähe von Chinatown ein angespanntes Gespräch führen. Poland verdächtigt Cohen, am jüngsten Tod eines Chinesen beteiligt zu sein, und warnt ihn vor den Gefahren, die mit Huang Chow verbunden sind – dabei deutet er auf versteckte Schätze sowie ein Netz aus Kriminalität in dieser Gegend hin. Der Dialog schafft eine klaustrophobische Atmosphäre voller Drohungen und ungesprochener Ängste und unterstreicht die angespannte Beziehung zwischen den beiden Männern, während sie sich durch die gefährlichen Strömungen der Unterwelt bewegen. Bald darauf wird auch Hauptinspektor Kerry vorgestellt; er untersucht die Verbindungen zwischen diesen Ereignissen und den Todesfällen, die die Gemeinde heimsuchen, und legt so den Grundstein für eine Geschichte, die Mystery und Kriminalität vor dem Hintergrund kultureller Intrigen verwebt.