„Matrimonis a Montserrat ó Buscant la perduda: Ein Stück in zwei Akten“ von Conrad Roure ist ein katalanisches Komödienstück, das Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Die Handlung spielt während einer lebhaften Exkursion zum Kloster Montserrat und konzentriert sich auf zwei ungleiche frischvermählte Paare – Bonifaci und die junge Cándida sowie der junge Martí und die ältere Pona – sowie auf Miquel, einen Bauern, der verzweifelt nach seiner Frau Roseta sucht. Der Ton des Stücks ist musikalisch und verspielt; es enthält Chöre, Tänze sowie eine sanfte Satire auf die Exkursionsteilnehmer und kleinliche Beamte – während Eifersucht und Flirten zu komischen Konflikten führen. Die Handlung beginnt in einem überfüllten Zugabteil auf dem Weg nach Montserrat, wo die Reisenden singen und scherzen; dabei lernen wir die verschiedenen Paare sowie den fröhlichen Narcís kennen, der zugibt, Roseta „verloren“ zu haben. Im Kloster werden Unterkünfte bereitgestellt; Ponas Eifersucht entfacht sich erneut. Unter dem Mondlicht am Hermitage der Apòstols sorgt ein ungeschickter Stadtrat aus dem Bruch für humorvolle Momente – bevor schließlich alle gemeinsam eine Sardana tanzen. In den Restaurantscenen trinken die Exkursionsteilnehmer lokales Wein, während ein Fotograf sich um das Arrangement eines Gruppenporträts kümmert; Cándida tanzt einen Walzer, Pona neckt Martí, und Miquel ruiniert eine Aufnahme, indem er immer wieder „Roseta!“ ruft. Auf den Wegen zur Cova und nach Sant Jeroni singt ein Chor von Seeleuten; schließlich überbringt Narcís beruhigende Nachrichten: Roseta geht es gut – und die Gruppe bereitet sich darauf vor, ihre Exkursion fortzusetzen – einige zu Pferde, andere zu Fuß.