„Logica“ von Andres Piquer ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung, die im späten 18. Jahrhundert verfasst wurde. Der Text bietet eine umfassende Untersuchung des logischen Denkens und erörtert die Prinzipien der künstlichen Logik sowie ihre Anwendung in verschiedenen Wissensgebieten, wobei der Schwerpunkt vor allem auf dem syllogistischen Denken liegt. Piquer möchte die Unterschiede zwischen Vernunft und Logik klären und betont, wie wichtig das Verständnis grundlegender Wahrheiten als Fundament für korrektes Denken ist. Der Beginn von „Logica“ schafft die Grundlage, indem er Wesen und Zweck der künstlichen Logik definiert. Piquer erklärt, wie das menschliche Verständnis auf natürliche Weise zu ersten Wahrheiten gelangt, und erläutert die Bedeutung logischer Verknüpfungen, um Gewissheit im Denken zu gewährleisten. Er legt dar, dass das als Syllogismus bekannte Schlussfolgern die zuverlässigste Methode ist, Gedanken miteinander zu verknüpfen und neue Schlussfolgerungen abzuleiten. Darüber hinaus kritisiert Piquer zeitgenössische Philosophen, die sich seiner Ansicht nach von der wahren Logik entfernt haben, und vertritt die Auffassung, dass echtes Wissen auf etablierten Prinzipien verschiedener Wissenschaften beruht. Dieser Abschnitt bereitet wirkungsvoll den Weg für eine eingehendere Untersuchung der logischen Methode und der Philosophie und liefert ein starkes Argument für einen disziplinierten Ansatz bei der logischen Untersuchung.