„Das älteste Gesetzbuch der Welt“ von Hammurabi ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 19. Jahrhunderts verfasst wurde und sich auf einen der bedeutendsten Beiträge des alten Babylons zur gesellschaftlichen Regierungsführung konzentriert. Diese Sammlung erläutert die Gesetze, die König Hammurabi während seiner Herrschaft über Babylon im dritten Jahrtausend v. Chr. erließ. Sie spiegeln die rechtlichen und moralischen Grundlagen wider, die sein Reich prägten und späteren Gesellschaften – einschließlich der Hebräer – beeinflussten. Der Einleitungsteil dieses Werkes betont die Bedeutung des Hammurabi-Gesetzbuchs und seine monumentale Rolle als rechtliches Rahmenwerk, das das Verständnis von Gerechtigkeit und Ordnung im alten Mesopotamien prägte. Der Text beschreibt die auf einer großen schwarzen Dioritstele aufgezeichneten Gesetze; diese Stele wurde in Elam gefunden. Sie enthalten verschiedene rechtliche Bestimmungen – von Eigentumsrechten über Familienrecht bis hin zu Strafen für bestimmte Vergehen. Dadurch wird verständlich, welche Auswirkungen diese Gesetze auf die soziale Struktur und das Rechtsystem hatten. Der Leser erhält somit einen wertvollen Einblick in die Zivilisation des frühen Babylons sowie ihre rechtlichen Philosophien.