„Die Gehörlosen“ von Harry Best ist eine soziologische Studie, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk untersucht die Stellung gehörloser Menschen in der amerikanischen Gesellschaft und bewertet die Maßnahmen, die für ihre Bildung getroffen wurden. Es erörtert den oft übersehenen Status der Gehörlosengemeinschaft sowie die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert ist, wie die Gesellschaft sie wahrnimmt und welche gesetzlichen Regelungen ihr Wohlergehen betreffen. Am Anfang der Studie werden ihre Ziele erläutert; dabei wird besonders auf die Notwendigkeit hingewiesen, den Status der Gehörlosen in der Gesellschaft zu verstehen sowie deren historische und zeitgenössische Behandlung zu untersuchen. Harry Best skizziert den Umfang seiner Forschung, die umfassende Recherchen in verschiedenen Dokumenten, Berichten und persönlicher Korrespondenz zu Schulen und Organisationen für Gehörlose beinhaltet. Er erörtert außerdem die Unterschiede zwischen den Begriffen „gehörlos“ und „stumm“ und macht deutlich, dass Gehörlosigkeit in erster Linie mit dem Verlust des Hörvermögens zusammenhängt, während die meisten gehörlosen Menschen in unterschiedlichem Maße die Fähigkeit zum Sprechen besitzen. Darüber hinaus gibt der Text Einblicke in die Zahl der Gehörlosen in den Vereinigten Staaten, ihre Lebensumstände sowie die medizinischen oder sozialen Faktoren, die ihr Leben beeinflussen – und bildet damit eine Grundlage für die weiterführenden Diskussionen im Buch.