„Discours par Maximilien Robespierre — 5 Fevrier 1791-11 Janvier 1792“ von Robespierre ist eine Sammlung politischer Reden, verfasst im späten 18. Jahrhundert. Das Werk umfasst mehrere von Robespierre, einer einflussreichen Gestalt während der Französischen Revolution, gehaltene Reden zu zentralen Themen wie Bürgerrechten, dem Justizwesen und der Pressefreiheit. Das Buch ist ein wesentlicher historischer Bericht, der Robespierres leidenschaftliches Eintreten für Gerechtigkeit und bürgerliche Freiheiten festhält und den stürmischen Geist einer Nation auf der Suche nach Demokratie und Gleichheit widerspiegelt. Der Beginn dieser Sammlung stellt Robespierres Haltung gegen bestehende Vorschläge zur Neuordnung der Geschworenengerichte und des Justizwesens vor. Er kritisiert die vorgeschlagenen Systeme als fehlerhaft und potenziell ungerecht und argumentiert für die Notwendigkeit gerechter und repräsentativer Bürgergeschworener. Er betont die Bedeutung echter bürgerschaftlicher Teilhabe an rechtlichen Angelegenheiten und stellt sich als wachsamen Verteidiger der Rechte des Volkes dar. Robespierre warnt vor den Gefahren zentralisierter Justizgewalt und bekundet seine Überzeugung, dass die Justizinstitution die Werte von Freiheit und Gerechtigkeit widerspiegeln solle, die dem revolutionären Geist innewohnen. Diese erste Rede legt den Grundstein für seine nachfolgenden Argumente und offenbart seine Sicht auf die grundlegenden Prinzipien, die die Justiz in einer freien Gesellschaft leiten sollten.