„El ebook tiene 40 años (1971–2011)“ von Marie Lebert ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 21. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch untersucht die Entwicklung digitaler Bücher bzw. E-Books sowie deren Integration in die Gesellschaft – beginnend mit ihrer Entstehung in den frühen 1970er Jahren bis zu den Fortschritten, die bis 2011 erzielt wurden. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung des E-Book-Formats und seinen bedeutenden Meilensteinen; dabei werden die kulturellen und technologischen Veränderungen hervorgehoben, die diese Transformation begleitet haben. Der Beginn des Werkes beschreibt die Ursprünge der E-Books – insbesondere die Gründung des Gutenberg-Projekts im Jahr 1971 durch Michael Hart. Dieses Projekt hatte zum Ziel, literarische Werke elektronisch zu verbreiten und so die Grundlagen für das digitale Lesen zu schaffen. Lebert erläutert, wie das Projekt anfangs mit Skepsis aufgenommen wurde, aber insbesondere nach der Erfindung des Internets in den 1990er Jahren an Bedeutung gewann – schließlich ermöglichte das Internet einen breiten Zugang zu E-Books. Der Text betont zudem die zugrundeliegende Philosophie dieses Projekts: Literatur weltweit zugänglich zu machen und die Lesekultur durch digitale Mittel zu fördern.