Platos „Apologie des Sokrates“ ist ein sokratischer Dialog, der nach dem Jahr 399 v. Chr. verfasst wurde. Das Werk schildert Sokrates’ rechtliche Verteidigung während seines Prozesses wegen Götzendienstlosigkeit und Verführung der athenischen Jugend. Vor einer Jury von etwa 500 Männern weigert sich Sokrates, seine Integrität aufzugeben – obwohl er die Möglichkeit gehabt hätte, Vorurteile zu beruhigen. Durch seinen charakteristischen Fragestil stellt er seine Ankläger in Frage und betont, dass seine einzige „Weisheit“ darin bestehe, zu wissen, dass er nichts weiß. Letztendlich verurteilt die Jury ihn zum Tode.