„Die romantischen Komponisten“ von Daniel Gregory Mason ist eine umfassende Studie zur Musik des frühen 20. Jahrhunderts. Das Buch konzentriert sich auf bedeutende Komponisten der Romantik – beginnend mit Franz Schubert und weiterführend über Robert Schumann, Felix Mendelssohn, Frédéric Chopin, Hector Berlioz bis hin zu Franz Liszt – und untersucht ihren Beitrag zur Musik sowie die einzigartigen Merkmale ihrer Kompositionen. Ziel dieses Werkes ist es, aufzuzeigen, wie das persönliche Charakter eines jeden Komponisten seine musikalischen Werke beeinflusst hat, während gleichzeitig die allgemeinen Entwicklungen im musikalischen Stil dieser entscheidenden Epoche erörtert werden. Der einleitende Teil der Studie gibt einen Einblick in den Romantizmus in der Musik und erläutert seine Bedeutung als Abkehr von den klassischen Traditionen. Mason erklärt, wie Komponisten wie Schubert und Schumann zunehmend Wert auf individuelle Ausdrucksweise und emotionale Tiefe in ihrer Musik legten – im Gegensatz zu den strukturierteren und unpersönlicheren Merkmalen des Klassizismus. Er betont außerdem die Entwicklung der musikalischen Sprache in dieser Zeit, als Komponisten nach innovativen Methoden suchten, um tief empfundene Emotionen zum Ausdruck zu bringen – was den Beginn eines neuen künstlerischen Rahmens markierte, der das Verständnis und die Wertschätzung der Musik grundlegend verändern sollte. Der Leser wird auf eine Reise durch die philosophischen Grundlagen der romantischen Musik eingeladen; dabei wird deutlich gemacht, wie diese thematischen Veränderungen die persönlichen sowie gesellschaftlichen Entwicklungen jener Epoche widerspiegeln.