„Myths of China and Japan“ von Donald A. Mackenzie ist eine wissenschaftliche Erkundung der Mythologien, die in den Kulturen Chinas und Japans wurzeln, wahrscheinlich im frühen 20. Jahrhundert verfasst. Dieser Band will Einblicke in die Ursprünge und die Entwicklung dieser Zivilisationen geben und geht den ineinander verwobenen Einflüssen aus verschiedenen antiken Kulturen sowie der Komplexität ihrer Glaubenssysteme nach. Das Buch sucht zu ergründen, wie sich kulturelle Ideen im Laufe der Zeit ausgebreitet und vermischt haben und so das reiche Geflecht der Mythen im Fernen Osten formten. Der Anfang des Bandes legt ein umfassendes Fundament für das Verständnis der Bedeutung der Mythologie in der chinesischen und japanischen Kultur und zeigt die Verflochtenheit ihrer jeweiligen Mythologien mit anderen antiken Zivilisationen. Er erörtert die Folgen kulturellen Kontakts und Austauschs und verdeutlicht, dass Mythen nicht isoliert sind, sondern Produkte einer umfassenderen menschlichen Erfahrung, die geografische Grenzen überschreitet. Mackenzie kritisiert die Vorstellung einer vollständigen kulturellen Isolation Chinas und Japans und betont, dass viele in diesen Kulturen anzutreffende Überzeugungen, Praktiken und Symbole durch die Aneignung von Ideen aus vielfältigen Einflüssen entstanden sind, und legt nahe, dass eine sorgfältige Betrachtung der Mythologie letztlich das gemeinsame Erbe der Menschheit widerspiegelt.