„El método objetivo“ von Ramón Turró ist ein philosophisches Werk, das Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch untersucht die Beziehung zwischen psychologischen Phänomenen und ihren physiologischen Grundlagen und betont die Notwendigkeit, diese Zusammenhänge mithilfe objektiver Methoden zu verstehen. Turró lehnt rein introspektive Ansätze in der Psychologie ab und plädiert für eine integrierte Sichtweise, die die Bedeutung empirischer Belege für das Verständnis mentaler Prozesse anerkennt. Zu Beginn des Buches wird über die Vor- und Nachteile der introspektiven Psychologie diskutiert. Turró kritisiert die gängigen Praktiken von Psychologen, die sich ausschließlich auf Beobachtungen der Funktionsweise des Geistes stützen, ohne die zugrundeliegenden physiologischen Bedingungen zu berücksichtigen. Er greift auf verschiedene philosophische und wissenschaftliche Perspektiven zurück und bezieht sich dabei auf Denker wie W. James und H. Ebbinghaus, um die Notwendigkeit der Feststellung kausaler Zusammenhänge zwischen psychologischen und physiologischen Zuständen zu unterstreichen. Durch diese Untersuchungen legt er den Grundstein für ein umfassenderes Verständnis der mentalen Prozesse, die das menschliche Erleben prägen.