„Deseti brat: Izvirni roman“ von Josip Jurčič ist ein Roman, der Mitte des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Die Handlung dreht sich um Lovre Kvas – einen jungen, gebildeten, aber bescheidenen Mann, der eine Stelle als Privatlehrer bei einer reichen Familie auf dem Anwesen Slemenice annimmt. Der Roman thematisiert soziale Statusunterschiede, das Leben auf dem Land sowie das Leben der Oberschicht und stellt eine Reihe lebendiger, typisch slowenischer Charaktere vor. Wie der Titel bereits andeutet, sind auch Elemente des lokalen Volksklopfes und des Mysteriösen in die Erzählung eingeflochten – insbesondere durch Figuren wie den „Deseti brat“. Der Beginn des Romans führt den Leser in das ländliche Leben Sloweniens ein; die Handlung beginnt in einer Taverne, wo verschiedene lokale Persönlichkeiten wie der Wirt Peharček und der exzentrische „Deseti brat“ Mrtinek Spak sofort ein Gefühl für die Atmosphäre und die Charaktere des Ortes vermitteln. Lovre Kvas, ein fleißiger junger Mann aus bescheidenen Verhältnissen, beginnt seine neue Tätigkeit als Privatlehrer auf einem örtlichen Herrenhaus. Auf seinem Weg trifft er verschiedene Einheimische – darunter auch einen geheimnisvollen Mann namens „Deseti brat“, der von Aberglauben und Legenden umgeben ist. Bei seiner Ankunft wird Lovre herzlich von der Familie sowie deren Bekannten aufgenommen; die ersten Kapitel legen die Beziehungen zwischen den Charakteren, die Handlungsumgebung sowie den Tonfall des Romans fest – ein Erzählstil, der alltägliche Realitäten mit Elementen slowenischer Tradition und ländlichen Volksklopfes verbindet.
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