A Filha do Arcediago

Castelo Branco, Camilo, 1825-1890

Über dieses Buch

„Die Tochter des Erzbischofs“ von Camilo Castelo Branco ist ein Roman, der Mitte des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Dieses Werk untersucht die komplexen Beziehungen innerhalb einer portugiesischen Kaufmannsfamilie und konzentriert sich insbesondere auf die verbotene Zuneigung zwischen dem Kaufmann Antonio José da Silva und der jungen Rosa Guilhermina, der Tochter eines Erzbischofs. Die Erzählung kritisiert gesellschaftliche Normen und thematisiert Leidenschaft, Pflicht sowie die Einschränkungen durch die Ehe. Zu Beginn des Romans lernen wir Antonio José da Silva kennen – einen wohlhabenden, aber unzufriedenen Kaufmann aus Porto, der eine zunehmende Zuneigung für die schöne und unschuldige Rosa Guilhermina entwickelt, die erst fünfzehn Jahre alt ist. Rosa lebt unter der Aufsicht ihres Vaters, des Erzbischofs, der darauf besteht, ihr einen geeigneten Ehemann zu finden und sie auf eine Verbindung mit Antonio vorzubereiten. Doch Rosa wehrt sich dagegen und zeigt sogar Bereitschaft, stattdessen in ein Kloster einzutreten. Diese Spannung bildet die Grundlage für eine Geschichte von unerwidertem Liebesgefühl, gesellschaftlichem Druck sowie dem jugendlichen Wunsch nach Autonomie – was sich in Rosas Gesprächen und heimlichen Begegnungen mit José Bento, einem einheimischen Jungen, widerspiegelt. Die Einleitung setzt einen lebhaften und dramatischen Ton für den folgenden Konflikt sowie die emotionalen Turbulenzen.

Autor
Castelo Branco, Camilo, 1825-1890
Leseniveau
B1 · Mittelstufe
Sprache
Português