„Rustic Speech and Folk-Lore“ von Elizabeth Mary Wright ist eine Untersuchung zu Dialektsprache und Volkskunde, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk präsentiert eine Sammlung verschiedener englischer Dialekte und hebt deren einzigartiges Wortschatz, Aussprachegewohnheiten sowie die damit verbundenen kulturellen Praktiken hervor. Durch den Vergleich zwischen Dialektsprache, Überzeugungen und Bräuchen möchte die Autorin die Tiefe und Schönheit dieser oft von gebildeten Kreisen missverstandenen oder abgetanen Sprachformen aufzeigen. Zu Beginn des Buches erläutert Wright ihre Motivation für diese Arbeit – sie ging davon aus, dass ein zuvor verfasster Artikel positive Resonanz gefunden hatte. Sie betont, dass es ihr nicht darum ging, eine umfassende Studie eines bestimmten Dialekts zu erstellen, sondern vielmehr einen breiten Überblick über die vielfältige sprachliche Landschaft Englands zu geben. Zudem weist sie darauf hin, dass Sprecher solcher Dialekte ihren eigenen grammatikalischen Regeln und Lautgesetzen folgen – was die Komplexität und Ausdruckskraft ihrer Sprache unterstreicht. Wrights Vorwort legt den Grundstein für eine detaillierte Untersuchung der sprachlichen und volkskundlichen Elemente, die in den folgenden Kapiteln behandelt werden.