„Die Reise nach Nicaragua – Die Geschichte meiner Bücher“ von Rubén Darío ist eine Reiseliteratur sowie ein autobiografisches Werk, das vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Der Text spiegelt Daríos Rückkehr in seine Heimat nach einer langen Abwesenheit wider und behandelt Themen wie Nostalgie, Identität sowie das reiche kulturelle Erbe Nicaraguas. Daríos lyrische Prosa beschreibt die Schönheit der nicaraguanischen Landschaft sowie die Lebendigkeit seiner Menschen und lädt den Leser ein, eine tiefe Wertschätzung für seine Heimat zu entwickeln. Der erste Teil des Buches zeigt Daríos emotionale Gedanken, als er nach fünfzehn Jahren Abwesenheit auf eine Reise nach Nicaragua zurückkehrt und an die Landschaften sowie Erinnerungen denkt, die seine Jugend geprägt haben. Er beschreibt seinen Reiseweg durch New York und Panama, stellt die Herausforderungen der Reise dar und ist gleichzeitig von der Flora sowie den Menschen fasziniert, denen er begegnet. Je näher er Nicaragua kommt, desto größer wird seine Vorfreude auf dieses Land – das er als seine „Mutterland“ bezeichnet – und dies legt den Grundstein für eine Erzählung, die reich an persönlichen Erfahrungen und poetischen Beobachtungen ist. Dieser erste Teil dient sowohl als persönliche Reisebeschreibung als auch als umfassende Untersuchung der nicaraguanischen Kultur und Identität und macht das Buch zu einem aufrichtigen Lobgesang auf Daríos Heimat.