Lintukoto : Muutamia päiväkirjan lehtiä

Lehtonen, Joel, 1881-1934

Über dieses Buch

„Lintukoto“ von Joel Lehtonen ist eine Sammlung von Tagebucheinträgen, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurden. Es handelt sich um eine lyrische, sanft humorvolle Betrachtung der Einsamkeit und der Natur, erzählt aus der Perspektive eines Erzählers in der ersten Person, der seine kleine Insel am Seeufer als geliebten Begleiter betrachtet und gleichzeitig alltägliche Szenen mit seiner Frau teilt. Die Texte beschreiben die Freuden einfacher Tätigkeiten, den Kampf gegen den Lärm der Moderne sowie die bezaubernde Schönheit kleiner Details des Sommers. Der Beginn des Werkes schildert die Rückkehr des Erzählers im Frühjahr zu seiner „Vogelinsel“ und vergleicht deren Wiedersehen zunächst mit einem unbeholfenen Treffen mit einer alten Geliebten – doch als die Landschaft wieder grün wird, entfacht sich erneut Zuneigung. Anschließend erzählt der Erzähler von einem komischen, aber beängstigenden Vorfall während des Winters: Ratten, die offenbar vom „Rattenfänger“ herbeigerufen wurden, zerrissen Bettlaken, leerten einen Mehlsack aus den Dachbalken, nagten an Papierlaternen und ließen einige Tiere sterben. Danach skizziert er die Umgebung der Insel sowie ihre Geschichte, erinnert sich an den einsamen Fischer, der sie einst besaß und in der Sauna starb, und beschreibt, wie er diesen Ort zu einem ruhigen „Kloster“ für sich selbst umgestaltet hat – mit wenigen Zeitungen, viel Lesen und Nachdenken, Obstbäumen, angelegten Wegen und dem Streben nach Frieden. Nach Wochen kalter Winde träumt er von einer Fee namens Krik und einer „Harmonie der Winde“, erwacht voller Freude und findet schließlich den Sommer vor: Apfelbäume in blendender Blüte, frisches grünes Laub, das im Regen glänzt, und der Gesang der Vögel, der den Hof erfüllt.

Autor
Lehtonen, Joel, 1881-1934
Sprache
Suomi