„Reise zum Río de la Plata und nach Paraguay“ von Ulrich Schmidel ist eine historische Darstellung, die Anfang des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk ist eine erste-handige Chronik der Erlebnisse Schmidels auf seiner Reise von Europa in die Neue Welt und beschreibt ausführlich die frühen Expeditionen zum Río de la Plata und nach Paraguay im 16. Jahrhundert. Die Erzählung gibt Einblicke in das Leben der indigenen Völker, die Schwierigkeiten, mit denen die europäischen Kolonisten konfrontiert waren, sowie die komplexen Dynamiken der frühen kolonialen Unternehmungen in Südamerika. Der Beginn des Berichts stellt Ulrich Schmidel vor – er begab sich auf diese Reise als junger Soldat im Dienste von Don Pedro de Mendoza. Es werden die ersten Vorbereitungen für die Expedition, die Zusammensetzung der Flotte sowie die Herausforderungen während der Fahrt beschrieben, darunter ein heftiger Hurrikan, der die Schiffe auseinandertrieb. Nach der Ankunft in der Neuen Welt schildert Schmidel die ersten Begegnungen zwischen den spanischen Truppen und den indigenen Völkern und verdeutlicht die harten Realitäten der kolonialen Eroberung – Hunger, Krankheiten und Konflikte mit einheimischen Stämmen. Der Einleitungsteil legt somit den Grundstein für eine detaillierte Beschreibung der Herausforderungen, Triumphe und Beziehungen, die das frühe koloniale Leben in diesem unerforschten Gebiet prägten.