„Das Alte Testament im Lichte der historischen Aufzeichnungen und Legenden Assyriens und Babyloniens“ von Theophilus G. Pinches ist ein wissenschaftlicher, historischer Bericht, der Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Ziel dieses Werkes ist es, die Verbindungen und Unterschiede zwischen biblischen Texten – insbesondere solchen des Alten Testaments – sowie den historischen Aufzeichnungen und Mythen der alten Zivilisationen Assyriens und Babyloniens zu untersuchen. Es befasst sich mit Themen wie Schöpfungsgeschichten, dem Leben der Patriarchen sowie den Beziehungen zwischen den Hebräern und ihren benachbarten Kulturen. Der Beginn des Buches enthält einen ausführlichen Vorwort, in dem die Absichten des Autors sowie der analytische Schwerpunkt des Textes erläutert werden. Pinches betont dabei die Bedeutung des Einsatzes bestehender Erkenntnisse und Entdeckungen der Assyriologie, um einen umfassenden Überblick über die Schnittstellen zwischen diesen alten Texten und den Erzählungen des Buches Genesis zu gewinnen. Sein Ansatz zur Vergleichung der biblischen Schöpfungsberichte mit babylonischen Darstellungen legt den Fokus auf die Entwicklung dieser Geschichten im Laufe der Zeit sowie auf ihre kulturellen Kontexte. Zudem wird bereits an die Struktur des Buches angeknüpft; diese umfasst eine Vielzahl historischer und mythischer Themen, die anhand antiker Aufzeichnungen untersucht werden, wobei herausgearbeitet wird, wie diese Erzählungen das frühe menschliche Verständnis von Welt und Göttlichkeit geprägt haben.