„Dictionnaire du bon langage“ von N.-J. Carpentier ist ein Nachschlagewerk, das sich auf die Feinheiten und den korrekten Gebrauch der französischen Sprache konzentriert und Mitte des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk dient als Leitfaden zur Behandlung häufiger sprachlicher Schwierigkeiten, Fehlaussprachen und unangemessener Ausdrücke, insbesondere für Sprecher aus Wallonien und Flandern sowie für alle, die ihr Französisch verbessern möchten. Der Autor betont, dass Lernende nicht nur die Regeln der korrekten Sprache erlernen, sondern auch schlechte Gewohnheiten ablegen müssen, die sie durch regionale Dialekte und falschen Sprachgebrauch erworben haben. Zu Beginn des Textes erläutert Carpentier den Zweck des „Dictionnaire“ und hebt hervor, wie wichtig es ist, Aussprache- und Ausdrucksfehler zu behandeln, die bei verschiedenen französischsprachigen Bevölkerungsgruppen häufig vorkommen. Er weist auf die Bildungslücken beim Erlernen des Standardfranzösischen hin und verfolgt das Ziel, eine umfassende Ressource bereitzustellen, die sowohl die negativen (Fehler) als auch die positiven (korrekter Gebrauch) Aspekte der Sprache berücksichtigt. Der einleitende Abschnitt skizziert den Aufbau des Wörterbuchs und seinen dualen Ansatz: häufige sprachliche Fehler zu identifizieren und zugleich Lösungen für eine wirksame Kommunikation anzubieten.