„Chu Ke Pai An Jing Qi“ von Mengchu Ling ist eine Sammlung von Volksmärchen, die im Jahr 1627 während der späten Ming-Dynastie verfasst wurde. Dieses zweibändige Werk enthält siebenundachtzig Erzählungen, die aus Volkslegenden, Liebesgeschichten und inoffizieller Geschichte entnommen wurden. Die Geschichten schildern außergewöhnliche Ereignisse, die sich im Alltag verbergen, und zeigen dabei Händler, Straßenverkäufer, Prostituierte, Diebe sowie andere gewöhnliche Menschen – anstelle von Kaisern und Helden. In der in der Umgangssprache Chinas verfassten Sammlung werden Themen wie Liebe, Ehe und Handel behandelt; zugleich spiegeln lebendige Charaktere und überraschende Handlungswenden die gesellschaftlichen Veränderungen Chinas im 17. Jahrhundert wider.
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