„Țara mea“ von Königin Marie von Rumänien ist eine Sammlung persönlicher Reflexionen und Skizzen, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurden. Das Werk dient als aufrichtige Betrachtung der Landschaft, Kultur und des Volkes Rumäniens und beschreibt die zunehmende Verbundenheit der Autorin mit ihrem adoptierten Heimatland nach vielen Jahren dortiger Lebensweise. Durch ihre Beobachtungen versucht sie, das Wesen der rumänischen Seele einzufangen – einschließlich ihrer Schönheit sowie der Herausforderungen, denen die ländlichen Einwohner gegenüberstehen. Der Beginn des Buches gibt einen Einblick in den persönlichen Weg der Autorin auf ihrem Weg, ihre sich entwickelnde Identität als Ausländerin mit dem rumänischen Volk zu verbinden. Königin Marie beschreibt zunächst ihre Liebe zur Landschaft und ihren vielfältigen Reizen – von weiten Ebenen bis hin zu unberührten Bergen – und betont das einfache, doch tiefgründige Leben der Bauern, denen sie begegnet. Sie reflektiert über ihre Würde und Zähigkeit trotz aller Schwierigkeiten und drückt den aufrichtigen Wunsch aus, ihre Geschichten zu erzählen – um den Geist eines Landes einzufangen, das sowohl von Schönheit als auch von Trauer geprägt ist. In diesem einleitenden Abschnitt zeigt sich ihre Bewunderung für die natürliche Welt sowie das rumänische Kulturerbe deutlich; dies legt den Ton für eine Arbeit, die zugleich ein Tribut und eine Untersuchung ihres geliebten Adoptivheimatlandes darstellt.