„Die Chemie von Lebensmitteln und Ernährung“ von A. W. Duncan ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Werk untersucht die Bestandteile von Lebensmitteln, ihre ernährungsphysiologischen Eigenschaften sowie ihre Bedeutung für die menschliche Gesundheit und Physiologie – mit besonderem Schwerpunkt auf Vegetarismus und Ernährungsprinzipien. Es zielt darauf ab, den Lesern zu vermitteln, wie verschiedene Lebensmittel mit dem Körper interagieren, und bietet Richtlinien für gesündere Essgewohnheiten. Der einleitende Teil des Werkes enthält ein Vorwort sowie eine Einführung in die Chemie von Lebensmitteln; dabei werden Definitionen und Klassifizierungen verschiedener Lebensmittelarten erläutert. Es wird betont, wie wichtig es ist, Lebensmittel als Substanzen zu verstehen, die körperliche Funktionen unterstützen, Wachstum fördern und Energie bereitstellen. Der Autor kritisiert vereinfachte Kategorisierungen von Lebensmitteln und erörtert die entscheidende Rolle anorganischer Verbindungen wie Wasser und Mineralstoffe neben organischen Stoffen wie Kohlenhydraten und Proteinen. Zudem wird auf die Relevanz individueller Ernährungsbedürfnisse sowie die Anpassungsfähigkeit des menschlichen Körpers an verschiedene Nahrungsformen hingewiesen – was die Grundlage für die detailliertere Behandlung der Lebensmittelchemie in den folgenden Abschnitten bildet.