„Prosa (1880–1890)“ von Cesare Pascarella ist eine Sammlung von Essays und Schriften, die im späten 19. Jahrhundert verfasst wurden. Das Werk beschreibt das Leben und die Erfahrungen verschiedener Künstler und Models und zeichnet die Leidenschaften, Herausforderungen und Tragödien auf, die mit dem Streben nach Kunst und persönlicher Ausdrucksfähigkeit im kulturellen Kontext Italiens einhergehen. Der Beginn des Buches führt uns in ein überfülltes Atelier, das von Künstlern in einem engen Dachgeschoss geteilt wird – dort herrschen ständig Ablenkungen wie das Spiel eines Trombones oder das Geräusch eines Klaviers. Die Erzähler, selbst Künstler in schwierigen Verhältnissen, diskutieren die Notwendigkeit, einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden und erkunden daraufhin verschiedene Ateliers in Rom. Dabei begegnen sie einer vielfältigen Gruppe von Menschen – darunter einem melancholischen Maler, der über einen Umzug nach Neapel nachdenkt, sowie einer Gruppe exzentrischer Künstler mit einzigartigen Ansichten zu ihrem Handwerk. Durch diese Begegnungen setzt Pascarella einen humorvollen, aber zugleich berührenden Ton und untersucht so das prekäre Dasein von Künstlern sowie ihre unermüdliche Suche nach künstlerischer Authentizität.