„Le cycle mythologique irlandais et la mythologie celtique“ von H. D’Arbois de Jubainville ist ein wissenschaftliches Werk, das Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch befasst sich eingehend mit der irischen Mythologie und konzentriert sich insbesondere auf die mythologischen Zyklen, die den grundlegenden Erzählungen der irischen epischen Literatur zugrunde liegen. Es untersucht die Beziehungen zwischen der irischen und der umfassenderen keltischen Mythologie und bietet kritische Einblicke in die Themen, Figuren und Geschichten, die diese reichhaltige Tradition prägen. Der Beginn des Textes legt die Grundlagen für eine eingehende Untersuchung des irischen mythologischen Zyklus und verweist auf wichtige historische Quellen sowie auf Klassifizierungen dieser Erzählungen. Die ersten Kapitel stellen die großen epischen Zyklen vor und erläutern ihre Bedeutung für das Leben der irischen Bevölkerung in den frühen Jahrhunderten des Mittelalters. D’Arbois de Jubainville beginnt mit einer Erörterung verschiedener Verzeichnisse der epischen Literatur, der Bedeutung des mythologischen Zyklus und der Verbindungen zwischen den irischen Mythen und denen anderer Kulturen, insbesondere der Griechen. Er betont den einzigartigen Charakter dieser Geschichten, weist jedoch zugleich auf ihre Ähnlichkeiten mit anderen Mythologien hin und bereitet damit den Weg für eine umfassende Analyse der irischen mythologischen Tradition.