„Der Koran“ von J. M. Rodwell und G. Margoliouth ist ein religiöser Text, der aus dem Arabischen übersetzt wurde und die Lehren sowie Offenbarungen widerspiegelt, denen im 7. Jahrhundert der Prophet Muhammad zugeschrieben werden. Das Buch gilt als einer der grundlegenden Texte des Islam und fasst die spirituellen, moralischen und rechtlichen Grundlagen zusammen, die das Leben der Muslime prägen. Sein Inhalt behandelt verschiedene Themen – darunter die Natur Gottes, Anleitung zur moralischen Handlung sowie Berichte über frühere Propheten und ihre Gemeinschaften. Der einleitende Teil des „Korans“ betont dessen bedeutenden Einfluss auf den menschlichen Gedankengang und die Gesellschaft, insbesondere bei der Umwandlung stammesbezogener Kulturen in eine geschlossene religiöse Gemeinschaft. Er erörtert den historischen Kontext der Offenbarungen Muhammads, die Gliederung der Suren sowie die Bedeutung der darin enthaltenen göttlichen Leitlinien. Zudem wird auf die Herausforderungen bei der Interpretation des „Korans“ sowie auf den literarischen Stil der ursprünglichen arabischen Fassung hingewiesen – dieser verbindet poetische und rhetorische Elemente, um das Publikum zu fesseln. Verschiedene Suren am Anfang behandeln Themen wie die göttliche Einheit, die moralische Verantwortung, die Bedeutung des Gebets sowie die Konsequenzen des Unglaubens und legen so den Grundstein für die weiteren im Text erörterten Themen.
Siehe auch PG #3434, übersetzt von J.M. Rodwell, sowie PG #7440, übersetzt von George Sale.