„Die englische Sprache“ von R. G. Latham ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Dieses umfassende Werk untersucht die Struktur, die historische Entwicklung sowie die ethnolinguistischen Zusammenhänge der englischen Sprache und verfolgt ihre germanischen Wurzeln sowie die Einflüsse verschiedener einwandernder Stämme. Es zielt darauf ab, Einblicke in die grammatischen Prinzipien und die Entwicklung des Englischen zu geben und ist daher für Philologen und Linguisten von großer Bedeutung. Zu Beginn der Veröffentlichung führt Latham das zentrale Thema ein: Die englische Sprache hat ihren Ursprung nicht auf den Britischen Inseln, sondern in Kontinentaleuropa – insbesondere in Deutschland. Er beschreibt detailliert die frühen germanischen Einfälle, insbesondere der Juten, Sachsen und Angeln, sowie deren Migration nach Britannien. Diese Untersuchung der Ursprünge bildet die Grundlage für Lathams weitere Betrachtungen zur grammatischen Struktur und zur Sprachentwicklung und wirft wichtige Fragen auf darüber, wie diese frühen Einflüsse das moderne Englische geprägt haben.