„Ausgewählte Erzählungen“ von Guy de Maupassant ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurden. Diese Sammlung zeigt Maupassants außergewöhnliches Geschichtenerzählen und umfasst verschiedene Erzählungen, die das menschliche Erleben widerspiegeln – wobei oft auf die Nuancen des sozialen Lebens sowie die Herausforderungen alltäglicher Menschen eingegangen wird. Der Einleitungsteil der Sammlung gibt einen kurzen Eindruck von Maupassants Schaffen und erläutert die anhaltende Popularität seiner Geschichten sowie den bedeutenden Beitrag, den er zur Literatur geleistet hat. Besonders hervorgehoben werden seine Fähigkeit, lebendige Charaktere zu schaffen – oft aus der Mittelschicht – sowie sein Können, deren Psychologie und Lebensumstände mit bemerkenswerter Genauigkeit darzustellen. Die erste Erzählung, „Im Wasser“, stellt einen Erzähler vor, der ein Gespräch mit einem leidenschaftlichen Kanusportler führt; dies führt zu einer Reflexion über die mysteriösen Eigenschaften des Flusses und gipfelt schließlich in einer unheimlichen Abenteuergeschichte, die auf die Themen Angst, Natur und die menschliche Psyche eingeht – Themen, die in vielen von Maupassants Erzählungen wiederkehren.