„Die Beilegung von Lohnstreitigkeiten“ von Herbert Feis ist eine analytische Veröffentlichung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk untersucht die komplexen Dynamiken von Lohnkonflikten in den Vereinigten Staaten und konzentriert sich dabei insbesondere auf die wirtschaftlichen Faktoren, die die Löhne bestimmen, sowie auf die verschiedenen Prinzipien, die bei der zukünftigen Beilegung solcher Streitigkeiten eine Orientierung bieten könnten. Zu Beginn des Buches erläutert Feis die wiederkehrenden Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und betont, dass diese Konflikte weit über rein Lohnfragen hinausgehen und auch umfangreichere Aspekte des industriellen Kontexts berühren. Er macht außerdem die Notwendigkeit eines kohärenten und prinzipienorientierten Ansatzes bei der Beilegung von Lohnstreitigkeiten deutlich und greift dabei auf frühere Erfahrungen sowie Methoden aus verschiedenen Branchen zurück. Der einleitende Teil skizziert den industriellen Kontext und bereitet den Weg für Feis’ Untersuchung der theoretischen Grundlagen, die erforderlich sind, um konsequente Strategien zur Lösung von Lohnstreitigkeiten zu entwickeln – Strategien, die zugleich zum Aufrechterhaltung des industriellen Friedens beitragen.