„The Chemistry of Cookery“ von W. Mattieu Williams ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung, die im späten 19. Jahrhundert verfasst wurde. Das Werk untersucht die enge Beziehung zwischen Chemie und kulinarischer Praxis und will den Lesern ein wissenschaftliches Verständnis der Kochvorgänge und der Speisezubereitung vermitteln. Es unterstreicht, wie wichtig Wissen ist, um die Küche in einen Ort der Innovation zu verwandeln, statt bloßen traditionsgebundenen Kochens. Der Beginn des Buches macht die Absicht des Autors deutlich, den Mangel an wissenschaftlicher Erforschung auf dem Gebiet der Kochkunst zu beheben. Williams erörtert die Grundprinzipien verschiedener Kochmethoden, beginnend mit dem Kochen von Wasser, und betont, wie alltägliche kulinarische Vorgänge durch die Chemie verstanden werden können. Er erklärt die Veränderungen, die beim Kochen eintreten, sowie deren praktische Auswirkungen auf Geschmack und Ernährung und lädt den Leser ein, herkömmliche Kochtechniken neu zu betrachten. Der Autor verspricht, dass Köche mit einem besseren Verständnis der zugrunde liegenden Wissenschaft sowohl die Effizienz als auch den Geschmack ihrer kulinarischen Bemühungen steigern können.