„Die Wasserprüfung“ von Sewell Peaslee Wright ist eine Kurzgeschichte aus der Pulp-Adventure-Reihe, die Ende der 1920er Jahre geschrieben wurde. Die Erzählung nutzt einen gefährlichen Flussabschnitt als „Schmelztiegel“, um Liebe und Loyalität auf die Probe zu stellen – dabei stehen Eifersucht, Mut und Verrat im Mittelpunkt der Handlung. Jean Baptiste Chabrier, ein ruhiger Aborigine aus dem Norden, führt zusammen mit seiner Frau Charlotte sowie ihrem Gast Les Walters einen Kanu durch die gefährlichen Stromschnellen des Assin-nebah-Flusses. Les Walters hat Charlottes Aufmerksamkeit erregt; doch als Jean bemerkt, wie unbeständig ihre Gefühle sind, lässt er absichtlich den Kanu am sichereren Ende der Stromschnelle zerstören, um eine entscheidende Krise herbeizuführen. In den tosenden Fluten wendet sich Charlotte an Les – doch dieser gerät in Panik, stößt sie weg und versucht, ans Ufer zu schwimmen, während sie ertrinkt. Jean rettet sie schließlich und bringt sie an Land. Diese „Wasserprüfung“ hinterlässt eine tiefe Narbe als bleibenden Beweis für die Ereignisse – und fällt ihr Urteil: Les’ Feigheit wird offenbar, Charlottes falsche Hoffnungen werden korrigiert und Jeans strenge Prüfung bestimmt das Schicksal dieser Dreierbeziehung.