„Bacchus – oder Wein heute und morgen“ von P. Morton Shand ist ein kultureller und gastronomischer Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Sie befasst sich wahrscheinlich mit der Geschichte, Produktion sowie dem gesellschaftlichen Stellenwert des Weins und vergleicht aktuelle Praktiken mit zukünftigen Trends in der Weinbaukultur und den Geschmacksvorlieben der Menschen. Leser, die sich für das Handwerk und die Kultur des Weins interessieren, werden diese Arbeit als fesselnd empfinden. Der Einstieg in diese historische Untersuchung bietet einen klaren, auf Dokumenten basierenden Überblick darüber, wie die öffentliche Bildung in Puerto Rico entstand. Zunächst wird das spanische Kolonialmodell erläutert – geprägt von kirchlich geführten Missionen, frühen Hochschulen und der Drucktechnik – bevor auf die spezifischen Verhältnisse auf der Insel eingegangen wird: Königliche Anordnungen zur Ausbildung der Ureinwohner sowie der Söhne der Häuptlinge, Grammatikunterricht im 16. und 17. Jahrhundert, finanziert von lokalen Mächtigen, sowie die Bildungseinrichtungen der Dominikaner und der Kathedrale. Dem Argument, es habe in Puerto Rico zu wenig Bildung stattgefunden, widerspricht der Autor mit einer Anordnung aus dem späten 18. Jahrhundert, die die Organisation lokaler Grundschulen, die Finanzierung von Lehrern sowie die gemeinsame Aufnahme von Kindern aller Rassen vorsah. Im frühen 19. Jahrhundert werden weitere Entwicklungen beschrieben: Die Einrichtung eines medizinischen Lehrstuhls in San Juan, die Bemühungen der Wirtschaftsgesellschaft um die Ausbildung von Mädchen, Mathematik- und Zeichnungsakademien, öffentliche Prüfungen mit Verleihung von Medaillen sowie ein kurzfristiger Versuch, die Lancaster-Methode einzuführen. Ein entscheidender Moment stellt schließlich die Einführung höherer Studiengänge an der Universität San Ildefonso (Theologie, Philosophie, Rechtswissenschaften, Latein) dar; zudem wurden Bürgerinitiativen wie Theateraufführungen ins Leben gerufen, um ein Seminar zu finanzieren. Der Abschnitt schließt mit Verwaltungsdokumenten aus den frühen 1830er Jahren, die über ungleichmäßige Schülerzahlen sowie die Schließung einiger ländlicher Schulen berichten.