„Das verzauberte Maultier“ von Charles F. Lummis ist eine Sammlung von Geschichten, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurden. Durch eine Reihe miteinander verbundener Erzählungen wird der reiche Folklore sowie die kulturellen Traditionen verschiedener Regionen – von New Mexico bis Peru und darüber hinaus – erforscht. Zu den Hauptfiguren gehören Lelo, ein indigenes Junge, der auf das titelgebende verzauberte Maultier stößt, sowie sein Freund Don Nicolás; gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, bei der sie den Herausforderungen von Hexen und mystischen Kreaturen trotzen müssen, auf der Suche nach Wahrheit und Frieden. Zu Beginn der Geschichte lernt man Lelo kennen – einen jungen Indianer, dessen ruhiges Leben durch beunruhigende Schreie aus seinem Dorf gestört wird. Neugierig und besorgt macht er sich auf den Weg, um die Ursache dieser Geräusche zu finden. Dort erfährt er von den mysteriösen Todesfällen, für die ein verzaubertes Maultier verantwortlich gemacht wird – dieses Ungeheuer richtet in ihrer Gemeinschaft großes Unheil an. Je mehr die Spannung steigt, desto deutlicher werden übernatürliche Elemente im Spiel; Lelos Mut wird auf die Probe gestellt, als er beschließt, sich den mit Hexerei in Verbindung gebrachten Gefahren zu stellen. So beginnt eine Geschichte voller Spannung, Abenteuer und lokaler Überlieferungen – eine Geschichte, die den Weg für weitere aufregende Begegnungen in dieser Sammlung ebnet.