„Die Grammatik der japanischen Sprache“ von Diego Collado ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung, die Anfang des 17. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk dient als Grammatikleitfaden für die japanische Sprache und soll Missionaren sowie Gelehrten dabei helfen, gesprochenes Japanisch zu verstehen und zu verwenden. Es gilt als ein wesentliches Instrument in der Geschichte der japanischen Linguistik – insbesondere in der Zeit der europäischen Missionsbemühungen in Japan. Der Einleitungsteil erläutert den Zweck dieses Werkes: Es soll eine praktische Übersicht über die japanische Sprache bieten, die speziell für Personen konzipiert ist, die mit missionarischer Tätigkeit beschäftigt sind. Collado bezieht sich auf frühere Arbeiten von Pater João Rodriguez zur Grammatik der japanischen Sprache und erläutert, wie seine eigene Darstellung eine vereinfachte und leichter verständliche Fassung dieser Inhalte darstellt. Die ersten Abschnitte befassen sich mit der Struktur der Sprache, phonologischen Aspekten sowie wichtigen grammatikalischen Merkmalen; grundlegende Elemente werden dabei anhand von Beispielen veranschaulicht, die das Lernen und Anwenden der Sprache erleichtern sollen. Dies legt die Grundlage für ein Verständnis der Komplexitäten der japanischen Sprache sowie ihrer Bedeutung im Kontext des religiösen Diskurses jener Zeit.